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Spams sind Verboten

Datum: 24.06.2010   Zeit:09:14:46 | Geschrieben von: Administrator

Spammer anzeigen!

Die Gesetze verbieten Spam in Europa ganz klar. Spammer in Europa kann man also auch durch die illegalen Machenschaften vor Gericht bringen.

Österreich

In Österreich gilt ein strenges TKG-Gesetz mit hohen Strafen für Spam. Spammer in Österreich können bei den Fernmeldebüros im jeweiligen Bundesland angezeigt werden. Die zuständigen Büros sind:

  • Wien, Niederösterreich, Burgenland: Wien
  • Steiermark, Kärnten: Graz
  • Oberösterreich, Salzburg: Linz
  • Tirol, Vorarlberg: Innsbruck

Per eMail kann man diese Fernmeldebüros leicht erreichen: fb.*@bmvit.gv.at sind die Adressen, der Stern ist jeweils durch die Stadt (zB: "wien") des Fernmeldebüros zu ersetzen - siehe Liste oberhalb.

Die Mitarbeiter dort sind engagiert und verfolgen die Fälle - auch wenn sie dazu keine Auskunft geben dürfen. Um ohne viel Nachfragen arbeiten zu können, brauchen diese aber alle relevanten Informationen. Eine Anzeige könnte so aussehen:

Vorlage: Anzeige Spam (Österreich)

Betreff: Anzeige nach TKG 2003 §107

Sg. Damen und Herren!

Ich habe am ... um ... Uhr ein unverlangtes Massen-Werbe-e-Mail an meine Adresse ... erhalten. Anbei finden Sie das eMail (Attachment mit dem Original, untenstehend auch der zitierte Text).

Der Absender hat keine Einwilligung zur Zusendung von mir erhalten, bitte daher, dieser Übertretung nach TKG §107 nachzugehen.

Herzlichen Dank und mit freundlichen Grüßen
.....
(Kontaktinformationen, zitiertes eMail, Attachment)

Wichtig ist, dass die Beamten die Möglichkeit haben, aus der Anzeige alles Relevante herauszulesen. Das heißt: Es muss klar sein, dass man eine Anzeige machen möchte und welcher Tatbestand vorliegt, wer angezeigt wird, das vollständige Spam-eMail muss anhängen (Header etc.) und die Bearbeitung muss einfach sein (kein Nachfragen notwendig, richtiges Büro angesprochen, ...). Je leichter und schneller die Fernmeldebüros damit zurecht kommen, desto mehr Spammern können sie nachgehen!

Deutschland

Deutschland hat zwar ähnliche Beschränkungen (Wettbewerbsrecht, Spam-Gesetz im Telemedien-Gesetz), aber kaum wirksame Möglichkeiten für Private, sich zu wehren. Eine Meldung kann an Verbraucherverbände erfolgen, Mitberwerber können sich jedoch auch über das Gericht direkt wehren.

Verbraucherzentrale
Internet Beschwerdestelle

Schweiz

Auch in der Schweiz wurden kürzlich Spams endlich verboten (Fernmeldegesetz). Es gibt bei Providern auch Auskunftspflichten, um Spammer direkt anklagen zu können. Die Provider sind in der Schweiz erste Anlaufstelle.

Sonstige

Auch anderswo werden Spammer bestraft und mit Gesetzen zur Vernunft gebracht. Doch es ist nicht leicht, von hier aus die Gerichte in den beispielsweise USA oder in Kanada anzurufen. Vielleicht hilft jedoch schon das Melden von Spammern bei Blocklisten und Providern, um es den Absendern möglichst schwer zu machen.

Spam melden

Man sollte zwar nicht direkt bei internationalen Spammern Kontakt herstellen, um den Absendern nicht die Gewissheit über korrekte Empfängeradressen zu geben (das erzeugt mehr Spam!), aber deren Provider und Dienstleister können durchaus für Druck auf die Spammer sorgen.

Abuse.net Meldeservice (engl.)
Spamcop (engl)


Zum Melden eines Spams fb.graz@bmvit.gv.at hier ist eine Mail Vorlage.

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Veröffentlicht
23:51:00 11.12.2012
Heiko Schwarzenberg

Zu letzt Aktualisiert: 24.06.2010
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